Archiv für Oktober 2006

Windsurfen und Segeln auf dem Roten Meer

{GALERIE} katamaran_windsurf_tour.jpgWindsurfing-kiel.de bieten im nächsten Jahr einen klasse Windsurftrip auf einem Katamaran ins Rote Meer an. Das wird der Windsurf-Trip 2007!

Vom 24. Februar bis 03. März haben neun Windsurfer die Möglichkeit auf einem 14 Meter langen Katamaran inklusive eigenem Freestyle-Trainer auf dem Roten Meer zu windsurfen. Abgelegt wird in El Gouna (Infos unter www.el-gouna.de). Dann ist die Crew immer für ca. 2-3 Tage auf dem Wasser. Dort wird mitten im Meer an Riffen fest gemacht, gewindsurft und übernachtet. Falls mal kein Wind zum Windsurfen sein sollte, kannst du mit Delphinen schwimmen, angeln gehen oder du machst dir einfach einen Cocktail und legst dich ins Netz vom Katamaran.

Der Katamaran bietet Platz für 10 Personen. Der Stauraum für das Windsurfmaterial ist natürlich begrenzt. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit ein Board und drei Segel mitzunehmen.

Weitere Informationen zum Windsurf-Trip gibt es auf www.windsurfing-kiel.de oder unter team@windsurfing-kiel.de.

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (7 Stimmen, durchschnittlich: 4,29 von 6)

Die PWA-Aloha Classics 2006 präsentiert von JP Australia

{GALERIE} PWAworldtour_Carter01.jpgDie PWA ist erfreut, die letzte Wave Veranstaltung des Jahres, die 21. Aloha Classic, in Zusammenarbeit mit JP Australia im Mekka des Windsurfens, im Ho’okipa Beach Park auf Maui, anzukündigen. Vom 6. bis 17. November kommen die besten Wellenwindsurfer der Welt in Hawaii zusammen, um für ein letztes Mal in diesem Jahr um den PWA Weltmeister Wave Titel zu kämpfen. Die Aloha Classic Amateur Wettkämpfe finden vom 6.-10. November statt und gleichzeitig gibt es auch {GALERIE} PWAworldtour_Carter02.jpgWettbewerbe in den Klassen Menehune (Frauen), Junioren und Grand Master. Die Wettkämpfe der Profis folgen vom 10. bis 17.11.06. Heute betonte JP Brand Manager, Martin Brandner, mit Begeisterung: “Unser Slogan THE RIGHT STUFF FOR RADICAL ACTION passt perfekt zum {GALERIE} PWAworldtour_Carter03.jpgImage von Ho’okipa, als einer der radikalsten Wave Spots auf diesem Planeten. Wir sind sehr Stolz darauf, dass wir dieses Event endlich realisieren konnten. Wir freuen uns schon sehr darauf, die besten und radikalsten Wave Fahrer bei dieser Veranstaltung beobachten zu können.“

Der PWA Tour Manager, Rich Page, berichtet freudig, “Die Aloha Classic gehörte schon in den frühen Anfangstagen dieses Sports zu den wichtigsten Veranstaltungen. Traditionell war dieses Event schon immer der Abschluss der Wettkampfsaison und wir freuen und sehr, dass in diesem Jahr die Welt Tour wieder an diesem ehrenwerten Austragungsort endet. Wir sind der Windsurfindustrie für ihre fortlaufende Unterstützung sehr dankbar und besonderer Dank gilt natürlich JP Australia für die Unterstützung bei den Aloha Classics.“

Der Event Direktor, Marc Lefebvre, von der Maui Windsurfing Association heißt die PWA, JP Australia und die weltbesten Windsurfer der Welt auf Maui willkommen. Diese aufregenden Neuigkeiten krönen das 21-jährige Jubiläum der Aloha Classics 2006 auf besondere Art, denn die erfolgreiche Aloha-Style Amateurmeisterschaft mit den sehr populären Damen (Menehune), Junioren und Grand Master Wettbewerben, werden jetzt mit dem atemberaubenden Wettkampf der besten Athleten der World Pro Tour kombiniert. „Es gibt wohl kaum einen besseren Platz als Maui, um die Champions zu krönen“, sagt Lefebvre.

“Die Aloha Classics gehört zu den angesehensten und bekanntesten Veranstaltungen im Windsurfsport. Es freut mich sehr, dass die Endveranstaltung der PWA World Tour 2006 wieder in Ho’okipa stattfindet. Vielen Dank an JP Austalia und alle anderen Mitglieder der Windsurfindustrie für ihre fortdauernde Unterstützung.“ sagt PWA Präsident, Jimmy Diaz.

Weiter Informationen gibt’s auf www.pwaworldtour.com.

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (bisher keine Bewertungen)

The Volwater Way

{GALERIE} Peter_by_John_Carter09.jpgSeine Windsurfkarriere begann wie die von vielen. Auf einem riesigen Brett, mit viel zu großen Segeln und einer Schnur, die seine Eltern an der Terrasse festgebunden hatten. Doch dieser Junge konnte etwas vorweisen, was die anderen nicht hatten: Talent, Ausdauer und Eltern, die ihn bei Wind und Wetter in seiner Leidenschaft unterstützten.

Jetzt, 21 Jahre später, ist Peter Volwater (31) schon mehr als zehn Jahre Hollands bekanntester Allround-Profiwindsurfer. Er ist in der PWA der zurzeit erfolgreichste Windsurfer aus dem Land des Käses. Grund genug, ihn dir einmal genauer vorzustellen. Unser Lieblingsmitarbeiter Mart Kuperij, der gleichzeitig Chefredakteur beim holländischen Windsurfmag „Motion“ ist, und sein Leibeigener Marcelino Lopez trafen Peter auf ein Bierchen.

{GALERIE} Peter_by_John_Carter01.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter02.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter03.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter04.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter05.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter06.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter07.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter08.jpg{GALERIE} Peter_by_John_Carter12.jpg

FM: Wie kam es, dass du mit Windsurfen angefangen hast?

PV: Meine Eltern gingen immer segeln, aber als mein Bruder durch das Nachbarskind Kontakt zum Windsurfen bekam, wurde das Boot bald uninteressant. Ich war zehn Jahre alt und schon vollkommen abhängig von diesem Sport. Mein Vater belieferte Ten Cate und eines Tages brachte er einige Polyethylen-Bretter mit nach Hause, die wegen Schönheitsfehlern nicht verkauft werden konnten. Wir hatten ein Ferienhaus am „Uitgeestermeer” in Holland, wo wir immer die Sommerferien verbrachten. Am Anfang machten meine Eltern mein Board immer an einer Schnur an unserer Terrasse fest, damit ich nicht zu weit hinaussurfen konnte. Wenn der Wind richtig ablandig war, machten die Leute bei uns im Garten über die gespannte Schnur immer schöne Schleuderstürze.

FM: Du hast den Ruf, vor allem in der Luft ein richtig Guter zu sein. Ist das deine Lieblingsdisziplin beim Windsurfen?

PV: Auf jeden Fall! Als ich 14 Jahre alt war, sah ich auf dem IJsselmeer einen Typen bei Windstärke 8 so unglaublich hoch springen, dass ich schwer beeindruckt war. Dieser Typ fuhr alleine auf diesem großen See, machte eine geile Show und hatte totale Kontrolle. Jumps von drei Metern fand ich damals unglaublich hoch. Da stand ich also, ein kleiner Bub, und dachte, verdammt, das will ich auch! Also lernte ich auf dem Uitgeestermeer springen. Und klar, wenn man auf flachem Wasser schon gut springen kann, kann man in der Welle zweimal so hoch springen!

FM: Wann war dir klar, dass du richtig gut werden könntest?

PV: Mit 14 Jahren machte ich bei einem Slalomwettkampf in Aalsmeer mit und wurde Zweiter. Das brachte mir eine Menge Respekt von den älteren, gesponserten Jungs ein. Ich besaß zu der Zeit ein 5,8 Freeride-Segel und ein Ten Cate Fury und damit machte ich alles: Slalom, Wave … Als die schwereren Jungs schon mit 5,0 fuhren, war ich noch immer mit meinem 5,8er unterwegs. Als ich 17 war, gewann ich die „Gouwzee Surfpool”. Im selben Jahr wurde ich von Peter Stuyvesant Travel zu meinem ersten World Cup nach New Caledonia eingeladen. Ich reiste damals mit Lucienne Ernst und dem Coach Dick Veltman. Es war ein Drama. Wir sollten damals 10.000 Gulden (fast 10.000 DM) bezahlen, um die Boardbags mitnehmen zu können! Also buchten wir auf eine andere Maschine um. Einmal auf der Insel gab es überhaupt keinen Wind. Ich glaube, in der Woche wurde genau ein Rennen gefahren. Für mich genug, um zu sehen, dass ich viel langsamer war als alle anderen. Eine gute Lehrstunde. Jeder fuhr Custom Boards und war den ganzen Tag damit beschäftigt, sein Material zu tunen. Ich hatte normale Standardboards und -segel, da war mal gar nichts getuned. Es war also ganz gut, dass kein Wind war und ich nicht gefahren bin!

{GALERIE} Peter_by_John_Carter10.jpgFM: Und weiter?

PV: 1994 gewann ich die Europäischen Meisterschaften in Tarifa und wurde im internationalen F2-Team aufgenommen, von dem ich zum jährlichen Photoshooting nach Maui eingeladen wurde. Das war eine ziemlich heftige Erfahrung, als ich auf einmal neben Björn Dunkerbeck stand. Wir hatten ein Haus am Wasser bei Sprecksville. Björn war natürlich der Mann und ich ein Rookie, der gerade dazugekommen war. Ich stand ziemlich unter Hochspannung – der erste Photoshoot mit einem Heli, man will coole Moves zeigen … Die Erfahrung war auf jeden Fall einmalig. Zusammen mit Seb van den Berg und Elton IJpma sind wir ein Jahr später nach Südafrika gezogen, um zu überwintern. Wir haben viel gelacht und sind sehr oft gesurft. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich eine super Zeit hatte. Viele schöne Erinnerungen sind geblieben. Ich bin durch diese Zeit zu dem Windsurfer geworden, der ich jetzt bin. In Südafrika gewann ich den „Archers Wave Classic“ gegen Eric Groenewoud im Finale. Das war 1997, glaube ich. Er war zu dieser Zeit der Ruler. Von ihm habe ich damals den Willy Skipper gelernt. Es war etwas ziemlich Besonderes, gerade dort zu gewinnen. Wir hatten viel Wind – ich hatte ein 4,5er Segel – und es gab riesige Wellen in Whitsands. Im Finale lief alles flüssig. Groenewoud machte seine Pushloops, ich meine hohen one-handed Backloops und Doppelloops – ach, das war ein herrliches Finale, das ich übrigens auch noch auf Video habe.

FM: Du hast viel Support von deinen Eltern gehabt, oder?

PV: Unglaublich viel. Es ist ziemlich schwer, ans Wasser zu kommen, wenn man keinen Führerschein hat. Wenn ich surfen gehen wollte, brauchte ich nur fragen. Meistens machten wir eine Zeit zum Abholen ab. Ich kann mich noch an einen eiskalten Herbsttag in Schellinkhout erinnern. In meinem Enthusiasmus fragte ich meine Mutter, ob sie mich erst um vier abholen könnte; also saß ich am Ende zwei Stunden am See und bin fast erfroren. Die meisten meiner Freunde hatten natürlich nicht so einen Chauffeur. Für sie war es daher fast unmöglich, viel zu surfen und wirklich gut zu werden.

FM: Was sind deine Stärken?

PV: Wellen mit Wind von links, Slalom, extreme Bedingungen, Erfahrung und Fitness.

FM: Welche Menschen haben dich inspiriert?

PV: Robby Naish, Jason Polakow und Josh Angulo haben den geilsten Style, wie ich finde. Mark Angulo war früher sehr kreativ und ist der Erfinder von vielen schönen Manövern. Zurzeit fahren Kauli Seadi und Boujmaa Guilloul in meinen Augen sehr progressiv.

FM: Lässt du dich dadurch beeinflussen? Pushloop-Tabletops zum Beispiel – versuchst du die auch?

PV: Solche Sachen lerne ich langsamer als diese jungen Hüpfer. Ich brauche dafür doch schon ein bisschen mehr Zeit. Klar, ich versuche diese neuen Moves, aber in einem Heat macht man doch eher die Sachen, von denen man weiß, dass man sie auch landen kann. Obwohl, in Guincho hatte ich dieses Jahr einen Heat gegen Brawzhinio. Es war sehr ausgeglichen, bis er einen perfekten Air Dieter machte. Ich musste etwas dagegen setzen. Ist man jünger, befindet man sich noch öfter im Zugzwang und muss größere Risiken eingehen.

FM: Wie bereitest du dich auf Wettkämpfe vor?

{GALERIE} Peter_by_John_Carter11.jpgPV: Vorbereitung ist alles. Ich trainiere oft bei den Bedingungen, wie es sie beim Event auch gibt, und tune mein Material richtig gut. Mit Musik versuche ich, in die richtige Stimmung zu kommen. Ich höre gerne System of a Down oder Tool, aber jeder hat seine eigenen Präferenzen. Ansonsten versuche ich, meinen Heat schon vorher zu visualisieren. Manchmal kriege ich ein Gefühl von Ekstase, wenn ich mir vorher vorstelle, wie ich mich fühle, wenn alles in meinem Heat gut geht. Wichtig für die Ausdauer ist, sich richtig zu ernähren. Es kann aber auch passieren, dass man am besten nach einer Party fährt, weil man dann vielleicht relaxter ist.

FM: Hast du Erfahrungen damit?

PV: Na klar, ich habe schon oft gute Leistungen nach einer durchfeierten Nacht gezeigt. Wenn ich Party gemacht habe, denke ich nur an meinen Heat, konzentriere mich vollkommen auf die Moves, dass ich nicht reinfalle und alles heil überstehe – pures Überleben also …Man ist dadurch weniger nervös und abgelenkt. Der Nachteil ist natürlich, dass man generell weniger Energie hat, den Tag zu überstehen.

FM: Machst du beim Slalom wieder mit? Wie sehen deine Chancen in dieser Disziplin aus?

PV: Auf Sylt bin ich letztes Jahr Sechster im Slalom geworden und musste mir den ersten Platz im Waveriding mit einem anderen Fahrer teilen. Im Super-X wurde ich Fünfter. Ich finde es super, wieder Slalom zu fahren. Es ist Fun und ein objektiver Wettkampf ohne Jury. Wer als Erster über die Ziellinie fährt, gewinnt. Wenn man keine Wellen hat finde ich es bei richtig Hack sowieso geiler, einfach sauschnell hin und her zu fahren, anstatt auf meinem Wavebrett herumzuturnen. Insgesamt wäre ich dieses Jahr mit einem Platz unter den ersten Dreien unglaublich zufrieden. Aber die Top 5 sollten machbar sein. Ich bin gut vorbereitet und beim Slalom weiß ich, dass ich besser halse als die meisten anderen Teilnehmer.

FM: Erzähl doch mal von einem deiner letzten Trips!

PV: Ich war einmal mit den Fotografen Gilles Calvet, Scott McKercher und Thomas Traversa auf Cocos Islands, wo echte „Indo-Bedingungen“ herrschten. Die Palmen blockierten den Wind und wir mussten mit unserem Windsurfmaterial nach draußen schwimmen und in den großen Wellen duckdiven. Wenn man aber mit seinem großen Brett und Segel eine Welle bekam, hatte man eine unglaublich saubere Welle zum Abreiten mit zehn Bottomturns.

FM: Hast du an solchen Spots manchmal Angst?

PV: Ja, klar. Auf Cocos waren die Wellen an einem Tag unglaublich hoch und gefährlich. Dazu kommt, dass es ein superscharfes Riff unter diesen Wellen gibt. Aber im Prinzip waren diese Gefahren noch ziemlich überschaubar. Man muss nur wissen, wie man fällt. Was risikoreiche Bedingungen angeht, glaube ich sowieso, dass Pozo auf Gran Canaria bei 50 Knoten Wind gefährlicher ist. In Jaws hatte ich mal richtig die Hosen voll! Da werden die Beine wie Spaghetti, wenn du eine Welle abfährst. Wir fuhren damals durch den Haden von Kahului raus, da war der Swell schon doppelt masthoch. Es brach auf beiden Seiten vom Hafen und man konnte direkt in die Barrel gucken. Wir saßen mit sechs Leuten in so einem kleinen Fischerboot, das auf dem Swell auf und ab schaukelte. Wir fuhren an der äußeren Seite Ho’okipas vorbei, wo es ebenfalls doppelt masthoch brach und der Spray noch mal drei Meter in die Luft ging. In dem Moment überlegte ich mir, was wohl passierte, wenn der Motor von unserem Kutter ausfiele. Irgendwann kamen wir bei Jaws an. Ich kannte den Spot nur aus Filmen. Völlig nervös baute ich auf dem kleinen Boot mein Segel auf. Robby Naish war schon auf dem Wasser. Ich habe in einer Dreiviertelstunde zehn Wellen geritten. Ich war so gestoked. Irgendwann musste ich aufhören, weil ich einfach nicht mehr konnte.

FM: Du reist ziemlich viel. Fühlst du dich noch irgendwo zu Hause?

PV: Nirgends ist es, wie zu Hause. Auch für mich. Zu Hause ist, wo deine Familie und deine Freunde sind. Jetzt ist das die Niederlande, Australien und Maui. Irgendwann werde ich wählen müssen. Wenn ich einige Wochen zurück bin und meine Freunde gesehen habe, spüre ich den Drang, wieder wegzugehen. Das Gefühl von „Zuhause“ geben mir ein bisschen mein Laptop, mein Rucksack, meine Tasche und meine Surfsachen. Wenn ich einmal Frau und Kinder habe, wird sich das vielleicht ändern.

FM: Hast du zurzeit eine Partnerin?

PV: Ich habe jemanden kennen gelernt, die vielleicht gut zu mir passt. Ich finde es ziemlich schwierig, eine gute Beziehung zu führen, weil ich mit der Tour ziemlich beschäftigt bin. Sie ist ein bisschen eine Mach-Welt. Du bist mit den Jungs alleine und Frauen anmachen gehört irgendwie dazu. Da habe ich mich nie zurückgehalten. Aber irgendwann wird man ruhiger. Vor einigen Jahren hatte ich eine Beziehung mit einem Mädchen aus Wien. Ich fand es schön, dass sie aus einer „anderen Welt” kam. Als Windsurfprofi sitzt man auf einer Insel, die PWA World Tour heißt. Sie hatte ein Leben wie viele andere Menschen und das empfand ich als sehr angenehm. Aber die Entfernung hat letztendlich einen Strich durch die Beziehung gemacht.

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (3 Stimmen, durchschnittlich: 4 von 6)

Windsurf Girls Camp 2006

{GALERIE} 1_2_Daida2_MichelleMaldini.jpgWer hat eigentlich dieses irre Gerücht in die Welt gesetzt, dass Mädels ihre Freizeit ausschließlich und am allerliebsten in Schuhgeschäften und Kosmetikshops verbringen? Muss wohl ein Mann gewesen sein … Denn dass dieses Gerücht hinten und vorne nicht stimmt, hat im Mai dieses Jahres eine Gruppe Mädels auf Teneriffa bewiesen. Ja, mehr noch – sie haben nicht nur gezeigt, dass „frau“ sehr gut ohne Outletmall zurechtkommen kann, sondern dass ihnen beizeiten ordentliche Wellen und eine {GALERIE} 3_Daida4_DaniMiquelAllue.jpgsteife Brise deutlich mehr am Herzen liegen als Flipflops im Sommerschlussverkauf. 39 Windsurferinnen aus 13 Ländern trafen im Mai 2006 auf Teneriffa aufeinander, nachdem sie mit Sack und Pack teilweise über Gran Canaria angereist waren und dort persönlich von den Moreno-Zwillingen Daida und Iballa abgeholt worden waren. Die Mädels hatten sich zuvor für das Trainingscamp beworben und wurden nach Leistung und Zielen ausgewählt, um an diesem einmaligen Event teilzunehmen. {GALERIE} 3_Vitalinea1_DaniMiquelAllu.jpgSponsoren wie Roxy, VW, Boards & More, Danone und Caja Canaria legten dafür zusammen, um den Girls eine möglichst angenehme Woche zu bereiten. Anne-Marie Reichmann, Windsurf-Pro aus den Niederlanden, war ebenfalls vor Ort und hat während der Woche Tagebuch für das Free-Magazin geführt.

{GALERIE} 5_6_Group2_DaniMiquelAllue.jpg{GALERIE} 5_6AnneMarie_DaniMiquelAllu.jpg{GALERIE} 7_Concert2_DaniMiquelAllue.jpg{GALERIE} 7_Iballa7_MichelleMaldini.jpg{GALERIE} 7_Nicole1_DaniMiquelAllue.jpg{GALERIE} 9_10_Daida6_DaniMiquelAllue.jpg{GALERIE} 9_10_Iballa5_MichelleMaldin.jpg{GALERIE} 9_10_Nayra2_DaniMiquelAllue.jpg{GALERIE} 3_Yoga2_DaniMiquelAllue.jpg1. Tag:

Unglaublich – wir sind mit den gerade angereisten 39 Chicas zum Mittagessen gegangen. Man stelle sich vor, was man dafür für Blicke auf Teneriffa erntet! Jetzt sind zumindest alle da und nach einer Vorstellungsrunde ist der Tag schon fast vorbei. Aber keiner will durch die niedlichen Bars von El Medano ziehen, weil alle ihre Kraft für morgen sparen. Wir wollen Windsurfen!

2. Tag:

Was für ein Frühstück! Danone hat sich von seiner besten Seite gezeigt und jetzt könnten wir alle gestärkt aufs Wasser gehen – wenn doch bloß Wind wäre. Aber die Vorhersage ist miserabel und so entscheiden wir uns für Strandspiele. Vor dem Abendessen macht Karin Jaggi eine kleine Präsentation für alle Girls und erläutert, wie man sein Ziel beim Windsurfen effizient erreicht. Sehr motivierend! Leider muss sie morgen wieder nach Australien, aber Daida hebt die Stimmung wieder, als sie die Preise für unsere Strandspielgewinner verteilt. Anne-Marie aus Italien hat wohl am meisten Glück und bekommt ein nagelneues F2 Board geschenkt, weil sie vorher so unglaublich viel Geld für das Ticket nach Teneriffa ausgeben musste. Wow!

4. Tag:

Nach unserer Yogastunde haben wir geplant, einen weiteren windfreien Tag mit Shoppen zu verbringen. Aber ehrlich gesagt, hat keiner wirklich Lust dazu. Wo bleibt nur der verdammte Wind?! Also fangen wir an, unsere Riggs aufzubauen, die Boards zu trimmen, uns in Gruppen einzuteilen und am Strand Manöver „trocken“ zu üben. Die Mädels müssen sich den Wind so sehr herbeigewünscht haben, dass auf einmal nach dem Mittag eine leichte Brise aufkommt! Also schnappen wir uns unsere großen Boards und Segel und machen uns bei ein paar Stunden Freestyle für die kommenden Tage warm.

5. Tag:

Heute Morgen werden wir davon geweckt, dass der Wind um die Häuserecken heulte. Musik in unseren Ohren. 38 Augenpaare sehen sehnsüchtig aufs Meer hinaus und tatsächlich: Schaumkronen, fliegender Sand und kleine Wellen! Hurra! Also bauen wir 4.0 und 4.5 auf und noch vor dem Mittag rotieren einige Mädels ihre ersten Frontloops. Auch wir von der Worldcup-Gruppe probieren neue Moves und Junko muss schmerzlich feststellen, dass ein Tabletop Forward ganz schön weh tun kann … Ein toller Tag. Die Mädels probieren ihre neuen Moves, fragen die Profi s, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich muss nicht dazu sagen, dass wir abends 38 hoch zufriedene Girls um den Tisch herum versammelt sehen. Und die Woche ist noch immer nicht zu Ende. Darauf müssen wir erstmal einen trinken.

6. Tag:

Beim Frühstück begegnen mir verschlafene und schmerzverzerrte Gesichter. Alle haben Muskelkater vom Tag zuvor. Aber es gibt keine Atempause. Der Wind hat über Nacht erneut zugenommen und so machen wir uns auf zum Strand, um aufzuriggen. Carmen hat gestern ein Mistral Fish Waveboard gewonnen, weil sie so mutig war und nur noch wenige Schritte bis zum Forwardloop fehlen. Das muss unterstützt werden, fanden Iballa und Daida. Auch Amalia, im wirklichen Leben eine Physiotherapeutin, bekam ein Board von F2 geschenkt, damit sie endlich ihren Wasserstart hinbekommt. Iballa nimmt heute eine Gruppe Chicas mit in eine geschütztere Bucht, wo die Wellen nicht hineinkommen. Die andere Gruppe tobt sich bei „the Wall“ aus, einem Wavespot. Zum Mittag treffen wir uns mit der anderen Gruppe am Spot „El Cabezo“. Einige Girls haben nach dem Mittag keine Power mehr in den Armen und nehmen sich den Rest des Tages frei. Die restlichen Wavejunkies werfen sich beim „Bunker“ in die Wellen. Was für geiler Tag!

7. Tag:

Die Woche neigt sich langsam dem Ende zu, ebenso unsere Kraft, aber wir sind dennoch hoch motiviert! Der Wind hat ein wenig abgenommen, aber die Bedingungen reichen immer noch aus. Unsere beiden Italienerinnen, Martha und Ilaria, die seit Tagen ihren Wasser- und Beachstart üben, haben für ihre Mühe eine nagelneue North Mastverlängerung geschenkt bekommen. Francine, die Lehrerin aus El Medano, hat ihren ersten Loop gemacht und bekommt als Belohnung ein neues Mistral Syncro Board. Noch einmal müssen sich die Mädels anhören, dass, sobald der Körper weh tut, man schneller Fehler macht und sich schneller verletzt. Und so nutzen wir den letzten Tag unserer Camp-Woche, um noch einmal alles zu geben. Am Abend haben die Morenos eine Überraschung geplant und in die Goiter-Bar eingeladen. Dort haben sie ein kleines Privatkonzert mit einer Pop-Ska-Band organisiert. Und so tanzen wir bis in die frühen Morgenstunden …

Abreise:

Jedes Buch hat eine letzte Seite und so geht auch diese einmalige Woche zu Ende. Die Mädels hatten alle viel Spaß, sie haben viel gelernt und tolle, großzügige Geschenke vom Roxy-Bikini bis zum neuen Waveboard bekommen, mit denen sie nun noch mehr Windsurfen können. Unglaublich, dass jedes Mädel seine eigenen „perfekten Bedingungen“ in dieser einen Woche hat fi nden können: von Wellen über Flachwasser, Hardcorewind bis zur leichten Brise. Ich freue mich aufs nächste Jahr!

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (bisher keine Bewertungen)

WSM – Trading sucht Teamfahrer

{GALERIE} wsm01.jpgDu bist ein verborgenes Talent, engagiert, kommunikativ, sympathisch und viel auf dem Wasser? Dann los! WSM. Trading möchte für das Jahr 2007 ein schlagkräftiges Team an Promotion- und Regattafahrern aufbauen, die mit Boards von EXOCET, Segeln von THE LOFT und hochwertigem Zubehör von NAUTIX ausgestattet werden. Gesucht werden teamfähige und kommunikative Surfer, die Lust auf eine ernsthafte Promotionarbeit für diese innovativen Marken haben. Zudem kannst du zusammen mit anderen Teamfahrern das Equipment für 2008 mitentwickeln. Bewerbungen mit {GALERIE} wsm02.jpgaussagekräftigen Bildern bitte per E-Mail an: info@wsmtrading.de oder klick direkt auf www.wsm-trading.de

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (bisher keine Bewertungen)

Noch ist es ein Geheimtip…

{GALERIE} OTC_logo01.jpgOTC eröffnet in El Medano auf Teneriffa! „Papier ist geduldig und Materialtests in Magazinen sind sowieso nur gekauft!“ Das behaupten böse (oder intelligente?) Zungen seit Jahren. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum du im Free-Magazin niemals Materialtests finden wirst. Andererseits stellt sich doch die Frage, wo man selbst die Möglichkeit bekommt, von allen Herstellern die neuesten Segel und Boards in einem guten Revier testen zu können. Bis jetzt geht das zumindest nirgends. Nun jedoch haben wir die Problemlösung für dich parat! {GALERIE} OTC_spot.jpgDenn seit Anfang September gibt es das OTC (Official Test Center) in El Medano auf Teneriffa!

Dort hast du die Möglichkeit, deine ganz persönlichen Eindrücke zu sammeln, denn das OTC hat das neueste 2007er Material aller bekannten Hersteller vor Ort. Ob Wave, Freestyle, Super-X, Freeride oder Crossover – im Official Test Center steht dir alles zur Verfügung. Auch die führenden europäischen Windsurfmagazine wie Motion aus Holland, Windsurf UK aus England und das Windsurfing Jahrbuch aus Deutschland nutzen das OTC, um ihre Materialstest durchzuführen. Sie profitieren von den konstanten Bedingungen in El Medano. Du solltest also einfach in Zukunft dein Wunschmaterial auf Herz und Nieren selber testen, bevor du im Shop deines Vertrauens viel Kohle auf den Tisch legst und du dich dabei ausschließlich auf die Magazine verlässt. Fackel nicht lange und hol dir weitere Infos per Email unter info@otc-windsurf.com oder schau dir die Webseite www.otc-windsurf.com an!

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (bisher keine Bewertungen)

Colgate World Cup Sylt – Tag 10

{GALERIE} Micah_Buzianis_und_Bjoern_Dunkerbeck.jpgAm letzten Tag des Colgate World Cup Sylt wurden die Gewinner geehrt. Der Amerikaner Micah Buzianis gewann den Slalom 42 vor Antoine Albeau. Dem 34-jährigen Franzosen reichte der zweite Platz beim Saisonfinale auf Deutschlands nördlichster Insel, um zum ersten Mal in seiner Karriere Weltmeister in dieser Disziplin zu werden. Für Rekordchampion Björn Dunkerbeck reichte es als Achter nicht zur Titelverteidigung. {GALERIE} Antoine_Albeau1.jpgDritter auf Sylt wurde Arnon Dagan aus Israel. Bester Deutscher war Bernd Flessner aus Norderney auf Platz 13. Allerdings hatte der Lokalmatador zweimal Pech mit dem wechselhaften Wind, der eine bessere Platzierung verhinderte. {GALERIE} Freestyle_Damen.jpgBei den Damen verteidigte die Schweizerin Karin Jaggi ihren WM-Titel. Weltmeister im Freestyle wurde der Venezolaner Jose Estredo. Die beiden Deutschen André Paskowski (Hamburg) und Normen Günzlein (Scharbeutz) zeigten mit einem 13. und 14. Platz, dass sie zur erweiterten Weltspitze gehören. Die Spanierin Daida Moreno sicherte sich den Titel bei den Damen. Tolles Highlight für die Teilnehmer und Fans: {GALERIE} Freestyle_Herren.jpgSurf-Legende Robby Naish überreichte die Pokale an die besten Fahrerinnen und Fahrer und kürte die frischgebackenen Weltmeister. Der Wind wehte nicht immer optimal beim zehntägigen Weltmeisterschaftsfinale auf Sylt. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein sorgten für Urlaubs-Feeling am Brandenburger Strand und {GALERIE} Jimmy_Diaz_und_Robby_Naish.jpgbescherten dem Colgate World Cup Sylt einen neuen Zuschauerrekord: 180.000 Fans verfolgten die Wettfahrten oder amüsierten sich auf dem Veranstaltungsgelände.{GALERIE} Sieger_Herren.jpg

Pictures by PWA/Carter and 9pm

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (bisher keine Bewertungen)

Colgate World Cup Sylt – Tag 9

{GALERIE} Zuschauer1.jpg Vorletzter Tag beim Colgate World Cup Sylt. Bei strahlendem Sonnenschein war am Samstag Show auf dem Wasser angesagt. Ohne Wettkampfdruck konnten die Fahrer bei einer Freestyle-Session Tricks und Kunststücke mit Board und Segel zeigen. Am Nachmittag jagten Dunkerbeck und Co. in einem Show-Rennen über die Nordsee und begeisterten die Zuschauer am Brandenburger Strand mit ihren Hochgeschwindigkeitsfahrten. Am Sonntag werden die letzten Rennen vor Westerland{GALERIE} Andre_Paskowski01.jpg {GALERIE} Fun_Slalom.jpggestartet. Es geht nicht nur um den Gesamt-Sieg beim Colgate World Cup Sylt, sondern auch um die Weltmeister-Titel im Freestyle und Slalom 42. Die Siegerehrung am Schlusstag wird Surf-Legende Robby Naish vornehmen. Mehr gibt es Morgen vom letzten Tag!

All pictures by PWA/ Carter{GALERIE} Kiri_Thode.jpg{GALERIE} Tati.jpg{GALERIE} Andre_Paskowski02.jpg

Ab in die TonneNicht so gutGeht noch besserGanz gutEcht gut!Hammer!!!! (bisher keine Bewertungen)