Archiv für Dezember 2006

PWA Aloha Classics

{GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMNein, es ging bei den diesjährigen PWA Aloha Classics am Strand von Hookipa auf Maui nicht um die Wurst. Es ging um richtig viel Kohle. 45.000 Dollar Preisgeld standen für das Abschlussevent der Saison für Fahrer aus der ganzen Welt zum Abräumen bereit. Vom 6. bis zum 17. November kämpften {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMzum letzten Mal in diesem Jahr Männer wie Frauen um den glorreichen Titel in der Disziplin Wave. Insgesamt 26 Damen und sage und schreibe 65 Männer ließen sich trotz der langen Anreise mit teilweise mehreren Hundert Kilo Windsurfgepäck die Laune nicht verderben und erschienen pünktlich am Hookipa Beach Park. Obwohl sich die Besten der Besten unter ihnen befanden, lastete der {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMDruck auf allen Teilnehmern enorm – ist der North Shore mit seinen knochenbrecherischen Wellen doch das spirituelle Mekka für so manchen Pro. Gerangel sollte es auf den vorderen Plätzen vor allem zwischen den Favoriten Kevin Pritchard (Starboard/MauiSails), Kauli Seadi (Quatro/Naish), Josh Angulo (Angulo/Ezzy), Nik Baker (Mistral/North Sails) und Victor Fernandez Lopez {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COM(Fanatic/Simmer Style) geben, die mit nur einem Ziel nach Maui gereist waren: Sich den Titel zu holen. Aber auch die Locals machten ihr klares Anrecht auf die Krone deutlich – immerhin ist für Francisco Goya und Jason Polakow der North Shore so etwas wie der Spielplatz hinterm Haus.

{GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMDer erste Wettkampftag kam in typischer Maui-Manier daher: strahlend blauer Himmel, ein konstanter Wind aus Ost und Logo-hohe Wellen. Bei solchen Bilderbuchbedingungen konnte jeder seine Schokoladenseite vor den Judges vorführen. Dabei machten vor allem die Nachwuchsripper rund um Kai Lenny von sich reden. Kai, der mit seinen Eltern auf Maui lebt, besiegte mit seinen 14 {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMJahren den Amerikaner Kevin Ponichtera und den Briten John Skye souverän. Der zweite Tag zeigte sich weniger gut gelaunt und so wurde der angesagte Start der Damen für 10.30 Uhr Ortszeit auf den Nachmittag verschoben. Doch die Ladies hatten Pech. Der einzige Heat wurde nach 20 Minuten wegen einschlafender Winde und mangelhafter Wellen abgesagt. Ab 16.30 Uhr {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMdurften alle endlich an die Bar. Als hätten die Windsurferinnen und Windsurfer dem Meeresgott Neptun am ersten Tag zu oft in den Teich gepinkelt, zeigte sich dieser höchstbeleidigt und schickte auch an den darauffolgenden drei Tagen keine der sonst üblichen Weltklassewellen an den Strand. Pech für die Windsurfer, die sich nun mit der Sonne {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMauseinandersetzen mussten, die ungnädig vom Himmel brannte. Erst am sechsten Tag kam die Wettfahrtleitung mit der frohen Kunde: „Morgen kommen Wind und Welle.” Kaum mehr an das Gute glaubend, fiel die abendliche Party am Beach etwas moderater aus und pünktlich um Mitternacht lagen alle Surfer in den {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMBetten. Wer weiß, ob der Wettergott nicht doch Mitleid hatte?

Und er hatte Mitleid. An Tag 7 wurde tatsächlich die Single Elimination bei den Damen gestartet! Zuerst schindete Iballa Moreno bei den Juroren mächtig Eindruck und gewann damit die Single Elimination des Prestige-Events. Iballas Schwester Daida wurde zuvor von der topfitten Jennifer Henderson und der Japanerin Junki Nagoshi aus dem Event gekickt. So war der Weg für Iballa frei, sich den Weltmeistertitel {GALERIE} PWAWORLDTOUR.COMzu holen. Karin Jaggi musste sich hinter Iballa anstellen und bestieg damit das zweite Treppchen, nachdem sie knapp Junko Nagoshi besiegte, die während des gesamten Wettkampfs eine tadellose Leistung gezeigt hatte. Bei den Damen stand vor allem die aus Maui stammende Tatiana Howard heraus. Mit nur 20 Jahren beeindruckte sie die Zuschauer mit flüssigen und unglaublich stylischen Wellenritten. Für ihren ersten Halbfinal-Heat im Leben musste Tati sogar die Schule schwänzen – ein Vergehen, was auf Maui bestimmt nicht so schlimm geahndet wird wie in Deutschland.

Bei den Herren gab es hingegen einige Überraschungen, als der 2005er Weltmeister Kauli Seadi im Viertelfinale der Single Elimination von seinem Buddy Ricardo Campello rausgekickt wurde. Trotz dieser Leistung wurde Ricardo dann vom Starboard-Teamfahrer Levi Siver im Halbfinale geschlagen, der sich damit seinen Platz im Finale sicherte.

Im Single-Elimination-Finale der Herren schlief der Wind erneut ein und so mussten die vier Top-Fahrer Polakow, Siver, Kevin Pritchard und Angulo einen taktischen Kampf gegeneinander austragen. Niemand wollte drinnen sein, während die anderen draußen auf dem Wasser waren und womöglich eine Welle abbekamen. So testeten die Vier immer wieder gemeinsam eine Welle an und entschlossen sich dann wieder zu halsen und auf eine bessere zu warten. Mit der ganz großen Segelgarderobe beeindruckten die Windsurfer dennoch die Zuschauer am Strand, als sie trotz der miesen Bedingungen problemlos Aerials und Turns in die Wellen zirkelten. Am Ende war es nicht Polakows Tag und Siver setzte sich vor ihn. Den Kampf um den ersten und zweiten Platz trugen Pritchard und Angulo unter sich aus. Beim finalen Gong war es Angulo, der am Spot die Hosen anhatte und damit die Single Elimination gewann.

Der Finaltag bescherte Iballa Moreno den Weltmeistertitel, da sich die Wettfahrtleitung entschlossen hatte, nur die Double Elimination der Herren komplett durchzuziehen und keine Double Elimination der Damen mehr zu starten. Dafür wurde es bei den Herren umso spannender. Ricardo Campello zeigte seine beste Seite und gewann das Halbfinale der Double Elimination souverän mit sensationell performtem Goiter und spektakulären Cutbacks gegen Matt Pritchard. Dann ging es darum, die Double Elimination ebenfalls zu gewinnen. Dort lauerten bereits die gesetzten Finalisten der Single Elimination vom Vortag. Als der Viertplatzierte der Single Elimination, Polakow, als Erster gegen den Tagessieger Campello antrat, schien es, als könnten ihn nichts und niemand stoppen. 20 Jahre Wave-Erfahrung am Hookipa Beach kann man einfach nicht verleugnen und so räumte Polakow nicht nur Campello und anschließend Levi Sivers mit stylische Aerials ab, sondern machte auch Allstar Kevin Pritchard nieder. In einem atemberaubenden Battle begeisterte Polakow nicht nur die Zuschauer, sondern bewies vor allem der Jury, dass er die bessere Performance zu bieten hatte.

Während Polakow eine Spur der Vernichtung hinter sich ließ, wartete der Gewinner der Single Elimination, Josh Angulo, auf seinen Heat gegen Polakow. Auf dem Wasser zeigte sich dann, dass einen wahren Champion nichts aus der Fassung bringen kann. Angulo bewies starke Nerven und als Polakow in seinem Heat ein Monsterset an sich vorbeiziehen ließ, machte Angulo den Sack zu und sicherte sich den Eventtitel vor Polakow. Damit gehen unsere Glückwünsche an Iballa Moreno, die PWA-Weltmeisterin und Titelgewinnerin der Aloha Classics 2006, und an Kevin Pritchard, den neuen Weltmeister, sowie an Josh Angulo, den Aloha Classics Gewinner bei den Herren.

Weitere Informationen findest du unter www.pwaworldtour.com.

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Finding Nemo: Was macht Frank Baensch eigentlich auf Hawaii ?

{GALERIE} Garzke/Franova{GALERIE} Garzke/FranovaWer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass alle Bewohner Hawaiis ausschließlich surfen und den lieben langen Tag am Strand den Aloha-Spirit leben?

Wir kennen einen, der zwar ein ausgezeichneter Windsurfer ist, aber dennoch ein für ihn weit wichtigeres Ziel im Leben verfolgt, als ausschließlich One-handed-Backloops in Jaws zu springen. Der Deutsche Frank Baensch ist Meeresbiologie in Ohau und züchtet seltene Meereszierfische, für die er auch gerne mal eine Surfsession am Diamond Head unterbricht.

FM: Wolltest du schon immer Meeresbiologe werden?

FB: Nee, das hat sich immer geändert. Erst war’s Bauer, dann Taucher und, wenn ich mich recht erinnern kann, als Letztes Veterinär.

{GALERIE} Garzke/FranovaFM: Du hast deine eigene Firma auf Hawaii. Was genau macht ihr bei „Reef Culture Technology“?

FB: RCT entwickelt Meereszierfisch-Zuchtprotokolle. Fast alle Meereszierfische werden heutzutage noch gefangen. Wir spezialisieren uns auf die Gruppen, die häufig im Handel vorkommen und noch nicht gezogen sind. So ist uns zum Beispiel nach fünf Jahren Forschung die Zucht von Zwergkaiserfischen gelungen.

FM: Und warum sollte man das wollen?

FB:. Verglichen zu den Süßwasserfischen, von denen über 90 Prozent gezogen sind, werden fast alle Meereszierfische wild gefangen. Die Zucht der meisten Meeresfische ist schwieriger durch ihren komplizierten Lebenszyklus. Die Auswirkungen des Rifffischfangs sind destruktiv. Riff-Lebensgemeinschaften werden zerstört, seltene Meeresfischarten werden ausgerottet und ein großer Prozentsatz der gefangenen Fische stirbt. Durchschnittlich einer von zehn überlebt den Transport vom Riff über die verschiedenen Händler zu dem Aquarianer. Forschung über die Nachzucht unser Meerestiere ist zentral für die Gesundheit unser Meere.

FM: Ich habe gehört, dass du eine Menge von deinem Vater gelernt hast. Ist er nicht auch ein großer Fischfutterlieferant?

{GALERIE} Garzke/FranovaFB: Mein Vater hat vor über 50 Jahren das erste Zierfischflockenfutter entwickelt (TetraMin). Damals konnte man die meisten Fischarten nur umständlich mit Lebendfutter erhalten. TetraMin hat vielen Menschen ermöglicht, in die Aquaristik einzusteigen, weil man mit dem Futter leicht Fische gesund und auf Dauer halten konnte. Ich bin natürlich durch ihn in die Fischwelt eingestiegen. Mit drei Jahren war ich angeblich schon ständig mit dem Kopf im Aquarium. Mein Vater hatte ein sehr umfangreiches Wissen, besonders was die Natur betraf. Dieses hat er gerne an andere Menschen weitergeben. Ich hatte das Glück, sein Sohn zu sein!

FM: Aufgewachsen bist du aber nicht auf Hawaii, oder?

FB: Nein, vor 30 Jahren ist mein Vater mit meiner Mutter auf die Bahamas ausgewandert. Geboren bin ich in Hannover. Osnabrück steht immer noch als erster Wohnort in meinem Pass.

FM: Auf den Bahamas hast du angefangen zu surfen?
{GALERIE} Garzke/Franova{GALERIE} Garzke/Franova FB: Ja, genau, meine Mutter brachte es mir vor 27 Jahren bei. Mensch, das ist ja lange her! Und ich habe es gehasst! Ich habe in den ersten Jahren geschrien wie ein verrücktes Huhn, so erzählt man es mir jedenfalls. Mein damaliges Material war schwer und hart zu steuern und wir hatten meist ablandigen Wind. Das führte oft zu nichts Gutem. Aber die Herausforderung und Verbindung mit dem Meer haben mich immer wieder aufs Brett zurück gebracht, bis es mir nach ein paar Jahren und mit besserem Material endlich Spaß gemacht hat.

FM: Welche Erfindung beim Windsurfing ist für dich unentbehrlich geworden?

FB: Windsurfing hat sich in den letzten 30 Jahren unglaublich entwickelt. Ich habe auf einem Plastic/Styropor-Windsurfer mit Holzcenterboard, Dreiecksegel, Holzgabelbaum und Holzextension gelernt. Der ganze Tanker wog bestimmt 25 Kilo. Ich glaube, damals gab es noch keine Trapeze, Fußschlaufen, Segel mit Battens oder Epoxy-Bretter. Jedenfalls bestimmt nicht in meiner Gegend. Wer könnte diese Entwicklungen heutzutage schon entbehren?

FM: Was gefällt dir so gar nicht an der Entwicklung des Windsurfens?

{GALERIE} Garzke/FranovaFB: Eigentlich gar nichts. Allerdings verfolge ich heutzutage den Sport nicht mehr so wie früher. Hier auf Oahu haben leider viele das Windsurfen aufgegeben. Man fühlt sich oft fast einsam auf dem Wasser. Es wäre schön, ein bisschen mehr Nachwuchs zu sehen.

FM: Wie kam es eigentlich dazu, dass ihr nach Hawaii gezogen seid?

FB: 1991, während meines Bachelor Studiums in Florida, hatte ich die Chance über das College hier für einen Monat einen Marinebiologiekursus zu machen. Hawaii hat mich natürlich schon immer durchs Surfen gelockt, aber so eine tolle Kombination von Menschen, Wetter, Meer und Lebensstil hatte ich nicht erwartet. Keine Frage. Dies war mein Platz. Schon ein Jahr später, nach meinem College-Abschluss, war ich an der Universität für ein Aquaculture Master Studium eingeschrieben und da ging es natürlich nachmittags nach dem Unterricht aufs Wasser.

FM: Wie kam es dann, dass du ins Naish-Team aufgenommen wurdest?

FB: Als ich nach Hawaii zog, hatte ich einen Brettsponsor aus Florida. Die funktionierten zwar gut zum Springen und für Tricks, taugten aber nichts in der Welle. Naish Customs war hier die unangefochtene Nummer 1 in der Welle. Nach einem Jahr auf einem gebrauchten Naish haben mich Rick und Carol Naish mit Brettern unterstützt. Die nächsten drei Jahre war ich viel mit Ezzy Segeln unterwegs. In der Zeit haben Robby und ich öfter zusammen gesurft. Eines Tages hat er mich gefragt, ob ich interessiert wäre, seine Segel zu fahren. Natürlich habe ich mir diese Chance nicht entgehen lassen.

FM: Hast du denn als Windsurfer auch Erfolge feiern können?

FB: Kleine Erfolge hier und da, aber eigentlich habe ich mich nie aufs Contestfahren spezialisiert. Ich war durch das Studium weniger flexibel als meine Freunde, die World Cups fuhren. Mein einziger PWA-Contest war 1994 auf Barbados. Wir hatten zwölf Tage Flaute und mussten die ganze Zeit am Beach rumhängen. Die Erfahrung hat mich von der ganzen Contest-Szene sehr abgestoßen. Zu viel Zeitverlust liegt mir nicht.

FM: Wie oft bist du jetzt noch auf dem Wasser bei deinem Job? Wir haben gehört, dass du höchstens drei Stunden surfen gehen kannst, weil dann die kleinen Fische Hunger haben und auf Papa Frank warten!

FB: Das kommt immer drauf an, wie die Bedingungen sind. Während der Zuchtmonate (April bis Dezember) ist meine Zeit sehr knapp. Die Routine erlaubt mir gute zwei Stunden auf dem Wasser. Meist gehen die Kleinen vor und ich halte mich daran. Aber wenn die Bedingungen so richtig gut werden, wird’s kritisch. Meine höchsten Verluste stimmen ziemlich oft mit den Tagen überein, wo wir so richtig dicke Wellen hatten …

FM: Die armen Fische. Und wo findet man dich bei richtig guten Bedingungen?

FB: Am Diamond Head. Der Spot ist zehn Minuten von meinem Zuhause entfernt und hat sehr abwechslungsreiche Bedingungen. Es macht mir nach zwölf Jahren immer wieder Spaß da zu surfen.

FM: Was ist dein nächstes Lebensziel?

FB: Ich arbeite zurzeit an meiner Doktorarbeit. Danach will ich mich mehr dafür einsetzen, die Vernichtung der Riffe zu verhindern. Und zwar nicht nur durch die Nachzucht, sondern auch durch das Einrichten von Naturschutzgebieten. Zumindest dort, wo so etwas noch möglich ist.

FM: Eine letzte Frage: Welches Talent hättest du gerne?

FB: Ich habe überhaupt keinen Tanzrhythmus! Das hätte ich auf den Bahamas gut gebrauchen können …

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AOT Kona Windsurfing World Championship 2006

{GALERIE} PICT0154.jpgDer erste Kona Worlds( offiziell betitelt als der 1-te Kona International Cup) geht in die Geschichte als extrem erfolgreicher Fall ein, denn mit 61 Teilnehmern aus 11 Nationen und 3 Kontinenten ist er erfolgreicher als so manch anderer Event. Trotz der leichten Windbedingungen, respektierten alle Konkurrenten die „Nicht Pump-Regel“ welches ein Unikat für diese Klasse ist.

Der Event war in vielerlei Hinsicht ein historisches Ereignis, da Windsurfer von 12 bis 62 Jahren und von 41 bis 105 Kilo mitgemacht haben. Vom professionellen PWA-Fahrer bis zum frischen Youngstar, alle waren sie in einer Klasse angetreten. Selbst der erste Windsurfweltmeister von 1973, einige Veteranen der Klasse, der gegenwärtig amtierende Raceboardmeister, ein PWA Wellen-Meister und drei Olympia Teilnehmer fuhren Seite an {GALERIE} PICT0149.jpg{GALERIE} Kona-Freestyle-3.jpgSeite mit den jungen Talenten dieses Events. Es war das erste Kona-One-Design Event und es wurde zu Ehren des siamesischen Königs durchgeführt.

Mehr Infos unter: www.kona-windsurfing.com


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Florent Renard und Sarah-Quita Offringa als PWA Rookies of the Year ausgezeichnet

{GALERIE} 32595aec4b.jpgIn alter Tradition gilt es jedes Jahr zum Ende der Saison, die größten neuen Talente des Jahres auszuzeichnen.
Der Franzose Florent Renard (FRA-5 JP/ NeilPryde) von der Cutthroat PWA Slalom 42 Flotte, gewann den Titel einstimmig wegen seiner eindrucksvollen Show während der diesjährigen Series-Tour. Der 21jährige wohnt auf der Insel de Re in Frankreich, die auch die Heimat der Windsurf-Legende Antoine Albeau (F-192 Starboard/ NeilPryde) ist und so ist es auch keine {GALERIE} d7166329b8.jpgÜberraschung, wenn man bedenkt, wer wohl der Trainingspartner und Mentor von Renard sein könnte. Und wie sein Vorbild liebt er alle Bereiche des Windsurfens vom Formula Racing bis zum Wavesailing – am liebsten am aufregenden Gouillaud Spot direkt vor seiner Haustür.
Renard startete 2004 zum ersten Mal in der PWA und belegte damals bereits einen respektablen achten Platz im Super-X, bevor er diese Saison mit der vollen Unterstützung seines Sponsors durchstarten konnte. Man wird also in der nächsten Saison Ausschau halten müssen nach dem Mann mit der FRA-5, der mit seinen unermüdlichen Einsatz bestimmt um den einen oder anderen Titel mitfahren wird.

{GALERIE} 7d5001c3b5.jpgDie 15jährige Sarah-Quita Offringa aus Aruba, die bereits in der 2005er Saison mit einigen atemberaubenden Auftritten für Furore sorgte, konnte in der diesjährigen Saison noch mal einen drauflegen. Bereits beim Opening-Event in Pozo zeigte die charismatische junge Lady den Top-Fahrerinnen wie viel man innerhalb eines Jahres dazulernen kann. Einen historischen Sieg konnte sie auf Fuerteventura erringen, bei dem sie die ebenfalls {GALERIE} 709420a2bb.jpgaufstrebende Newcomerin Laure Treboux (SUI-4 Naish/ Naish) und Frauen-Windsurf-Legende Daida Moreno (E-64, Mistral/ North) besiegen konnte.

Das Free-Magazin wünscht den Rookies 2006 nach all den bemerkenswerten Leistungen und Erfolgen in diesem Jahr auch für das kommende Saison das Beste und viel Glück!

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