Die Formel 1 des Windsurfens sticht in See

Westerland (26.09.11). Am dritten Wettkampftag spielte der Wind beim Reno Windsurf World Cup Sylt mehr oder weniger mit und die Zuschauer sahen am Montag die ersten Wettfahrten im Slalom, der Formel 1 des Windsurfens. Bernd Flessner, zum 24sten Mal beim World Cup in Westerland dabei, hatte Pech. Der Mann von Norderney verpasste als Fünfter der Zwischenrunde das Halbfinale nur hauchdünn, will aber in den kommenden Tagen vor den heimischen Fans richtig Gas geben. „Ich bin in diesem Jahr IFCA Slalom-Weltmeister geworden, habe meinen 16. Meistertitel geholt und bin von Norderney nach Sylt gesurft. Hier habe ich keinen Druck und will einfach nur Spaß haben„, sagte der 42-Jährige. Auch für Oliver Tom Schliemann (20), der in diesem Jahr zum zehnten Mal an dem größten Windsurf-Event der Welt teilnimmt, kam in Runde zwei das Aus.

Keine Probleme hatte dagegen der große Favorit Björn Dunkerbeck, mit 41 WM-Titeln erfolgreichster Profisportler der Welt. Der 42-Jährige, der bereits als Weltmeister feststeht, erreichte ebenso wie sein großer Konkurrent Antoine Albeau aus Frankreich das Viertelfinale.

Leider flaute der Wind immer wieder ab, so kam es teilweise zu kuriosen Entscheidungen. Einige Heats mussten abgebrochen werden, einige Wettfahrten hingegen wurden gewertet, sehr zum Ärger von einem der Favoriten Finian Maynard, der ähnlich wie schon Bernd Flessner früh ausschied. Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott es gut mit uns meint. Die Fortsetzung im Slalom ist für den Morgen geplant.

Prominentester am Spenden-Glücksrad heute: Björn Dunkerbeck