Vincent Langer verteidigt Titel auf Sylt

Die Zuschauer konnten spannende Races vor Sylt bestaunen. (Choppy Water / Mediahouse.one)

Die Zuschauer konnten spannende Races vor Sylt bestaunen. (Choppy Water / Mediahouse.one)

Am Sonntag endete die Internationale Deutsche Meisterschaft im Windsurfen 2016 auf Sylt. Für die Veranstalter war der Event ein großer Erfolg, denn über 125.000 Besucher schlenderten in der Urlaubssaison über das Eventgelände, lauschten den Konzerten und verfolgten die Races der Windsurfer.
125.000 Besucher beim Surf Cup Sylt 2016. (Choppy Water / Mediahouse.one)

125.000 Besucher beim Surf Cup Sylt 2016. (Choppy Water / Mediahouse.one)

Langer und Asmussen duellieren sich im Slalom. (Choppy Water / Mediahouse.one)

Langer und Asmussen duellieren sich im Slalom. (Choppy Water / Mediahouse.one)

Die glücklichen Gewinner auf der Bühne. (Choppy Water / Mediahouse.one)

Die glücklichen Gewinner auf der Bühne. (Choppy Water / Mediahouse.one)


Allerdings stimmte auf Sylt nicht nur das Rahmenprogramm, auch das Fahrerfeld kam auf seine Kosten und konnte den Deutschen Meister im Slalom und Racing ausfahren. Für den Titelverteidiger und Favoriten Vincent Langer verlief der Start in den Event dabei nicht nach Plan. Am ersten Tag sicherte sich Gunnar Asmussen die Führung im Racing, nach drei Tagen übernahm Nico Prien aus Schönberg den ersten Platz der Rangliste. Erst am Samstag konnte Vincent Langer mit vier gewonnenen Wettfahrten in Folge seiner Favoritenrolle gerecht werden. Diese vier Siege verhalfen ihm letztlich zu einer komfortablen Führung und der Verteidigung des Deutschen Meistertitels im Racing.

Im Slalom konnte leider nur eine Elimination durchgeführt werden, doch auch diese versprach ein spannendes Rennen. Alle Augen waren dabei auf Gunnar Asmussen und den frisch gekürten Meister im Racing Vincent Langer gerichtet und es waren diese beiden, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Letztlich hatte Langer jedoch auch im Slalom die Nase vorn und wurde so zum frisch gebackenen Deutschen Meister im Slalom.

Durch die Addition der beiden Einzelergebnisse sicherte sich Vincent Langer außerdem den Sieg in der Overallwertung vor Nico Prien, der in Zukunft womöglich am Thron von Langer rütteln könnte. Gunnar Asmussen, der im Racing knapp das Podium verpasste, belegte den dritten Rang.

Als bester Nachwuchsfahrer in der U-20 Wertung sicherte sich Julien Pockrandt den 12. Platz vor Michele Becker auf dem 13. und Lars Paustian auf dem 17. Rang. Die Junioren Wertung (U-17) gewann Lars‘ Bruder Kai Paustian mit einem 34. Platz in der Gesamtwertung.